Die BVG Projekt GmbH

Bauherr des U5-Projekts sind die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Mit der konkreten Projektleitung des U-Bahnbaus ist die BVG Projekt GmbH beauftragt, die von 2014 bis 1.1.2020 als Projektrealisierungs GmbH firmierte. Die BVG Projekt GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der BVG. Diese schlagkräftige Einheit von ca. 20 Expertinnen und Experten bündelt über 150 Jahre Erfahrung mit dem U-Bahnbau. Sicher auch aus diesem Grund kann die neue U5 Ende 2020 in Betrieb gehen. In Zukunft steht die BVG Projektgesellschaft für besondere Infrastrukturbauten zur Verfügung. Zum Beispiel für die Instandsetzung des Waisentunnels zwischen der U5 und der U8 am Alexanderplatz.

© A. Reetz-Graudenz
Geschäftsführung

Jörg Seegers ist der Geschäftsführer Technik der BVG Projekt GmbH.

Seit 1.1.2014 bis zur Umfirmierung der GmbH am 1.1.2020 war Jörg Seegers Geschäftsführer Technik der Projektrealisierungs GmbH U5. Bereits im April 2010 übernahm er als Projektleiter die Verantwortung für das Bauprojekt Lückenschluss U5 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), nachdem Herr Seegers schon seit 1997 zahlreiche Berliner Bauprojekte wie zum Beispiel die Baugrubenherstellung für den Tiergartentunnel und den ersten Projektabschnitt des U5-Weiterbaus betreut hatte.

Ab 1992 arbeitete er für die CDM Consult GmbH in Bochum. Herr Seegers war hier im Bereich Geotechnik/Spezialtiefbau als Projektleiter für Geotechnik und Planung mit Handlungsvollmacht tätig. Im Jahr 2005 wechselte er zum Berliner Standort der CDM Consult GmbH. Dort leitete er als Abteilungsleiter mit Prokura die Abteilung Infra/Geotechnik. Seine Tätigkeit bei CDM umfasste insbesondere die geotechnische Beratung in den Bereichen Spezialtiefbau, Erd- und Grundbau, Tunnelbau sowie bei der Baugrunderkundung. Schwerpunkte bildeten neben zahlreichen Spezialtiefbauverfahren unter anderem das Schlitzwand- und Düsenstrahlverfahren, die Injektionstechnik und die Schwingungsmesstechnik.
Als geotechnischer Fachgutachter und Berater wirkte er an zahlreichen Bauprojekten im In- und Ausland, z.B. dem Irlahüll-Tunnel oder dem BBI Flughafen Berlin Brandenburg International mit. 

Herr Seegers ist Mitglied der Ingenieurkammer-Bau, Nordrhein-Westfalen. Er studierte Ingenieurgeologie und beendete sein Studium als Diplom-Geologe an der Technischen Universität Clausthal.

Jörg Seegers wurde am 20.05.1962 in Göttingen geboren und hat zwei Kinder.

Ute Bonde ist Geschäftsführerin FInanzen der BVG Projekt GmbH.  

Sie ist zudem Leiterin Recht und Prokuristin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Vom 1.1.2015 bis 31.12.2019 war sie Geschäftsführerin Finanzen der Projektrealisierungs GmbH U5.

Sie war mit der Rechtsabteilung der Berliner Verkehrsbetriebe im Jahr 2012 für den Juve-Award als bestes Inhouse-Rechtsteam Deutschlands nominiert. Frau Bonde ist Mitglied des Ausschusses Recht des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen.

Ab 1995 arbeitete Frau Bonde in der Senatsverwaltung für Finanzen des Landes Berlin. Sie war hier in verschiedenen Funktionen für Restitutionen und Entschädigungen von jüdischem Vermögen sowie Volkseigentum zuständig.
Im Jahr 2005 wechselte sie zur Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin. Dort stand sie für das Land Berlin in der rechtlichen und fachlichen Verantwortung für die Anstalten des öffentlichen Rechts, so auch für die Berliner Verkehrsbetriebe. 
Frau Bonde war zudem Geschäftsführerin der Berlinwasserbeteiligungs GmbH, bis diese Mitte 2015 mit der Muttergesellschaft zur Berlinwasser Holding GmbH verschmolzen wurde. 

Ute Bonde studierte Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Nach einer Tätigkeit als Referentin in der Verwaltung des Deutschen Bundestages absolvierte sie ihr Referendariat in Köln. Ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse hat Frau Bonde in St. Gallen/Schweiz erworben.

Ute Bonde wurde am 09.03.1967 in Aachen geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Die Projektgesellschaft im Bericht der Reformkommission Bau von Großprojekten

Die Organisation des Bauprojekts Lückenschluss U5 wird im Endbericht der Reformkommission Bau von Großprojekten, herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, als ein Beispiel für Projektorganisation mit Projektgesellschaft erwähnt.

Zitat aus dem Endbericht (S. 76): Die Projektgesellschaft soll „dafür sorgen, dass kritische Themen aktiv, zeitnah, mit der erforderlichen Kompetenz und Erfahrung effektiv innerhalb des Projekts und nicht einer übergeordneten Organisation behandelt werden.“

Der Bericht kann kostenfrei auf der Website des Ministeriums gelesen oder heruntergeladen werden.

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