Bautagebuch

14. Oktober 2015

Zweite Tunnelröhre für den Lückenschluss der U5 ist fertiggestellt

151014 Pressetermin Fertigstellung zweite Röhre © PRG U5/Anke Karolak

Im April 2015 hatte die Tunnelvortriebsmaschine Bärlinde ihre zweite Reise durch den Berliner Untergrund angetreten. Nun, ein halbes Jahr später, hat Bärlinde ihre Pflicht getan und die zweite Tunnelröhre für den Lückenschluss der U5 vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor hergestellt. Insgesamt hat Bärlinde 1.620 Tunnelmeter zurückgelegt und dabei 1.076 Tübbingringe verbaut.

Am heutigen Mittwoch gaben die Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, die Geschäftsführer der Projektrealisierungs GmbH U5, Ute Bonde und Jörg Seegers, gemeinsam mit Stefan Roth, Geschäftsführer Implenia Construction GmbH Deutschland und Österreich, den Projektleitern U5 seitens Implenia, Peter Hoppe und Michael Greiner, das erfolgreiche Ende des Tunnelvortriebs bekannt.

„Wir bedanken uns herzlich bei der Tunnelmannschaft, die Bärlinde so sicher unter der dicht besiedelten Berliner Mitte gesteuert und die beiden Röhren für den Lückenschluss der U5 errichtet haben“, betonte Dr. Sigrid Evelyn Nikutta.

Der Geschäftsführer Technik der Projektrealisierungs GmbH U5, Jörg Seegers, war sehr zufrieden: „Wir sind stolz, dass der Vortrieb der zweiten Röhre so schnell und sicher verlaufen ist. Wie schon bei der ersten Röhre konnten auf dem Abschnitt Unter den Linden wieder hohe Vortriebsleistungen mit Spitzenwerten von über 20 Metern pro Tag erzielt werden.“

Ebenfalls erfreut zeigte sich Implenia, die als ausführendes Bauunternehmen nebst dem Tunnelvortrieb auch für den Rohbau der U-Bahnhöfe Museumsinsel und Unter den Linden verantwortlich zeichnet. Stefan Roth betonte: „Die hervorragende Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und allen beteiligten Partnern war für den erfolgreichen Abschluss dieser Bauetappe entscheidend.“

Das Schneidrad der Tunnelvortriebsmaschine hat bis in die frühere Baugrubenwand für die Station Brandenburger Tor gebohrt und damit die Endposition erreicht. Nun erfolgen noch Abdichtungsarbeiten, bevor die Maschine im Tunnel auseinander gebaut und durch die fertige Röhre zurück in den Startschacht am Marx-Engels-Forum transportiert wird. Der Schildmantel verbleibt im Baugrund, das Schneidrad wird zum Schluss herausgeschweißt.

Der Durchbruch der zweiten Röhre zur Station Brandenburger Tor erfolgt später händisch mittels Stemm- und Sägearbeiten, wenn eine Ortbetoninnenschale im verbleibenden Schildmantel die beiden Bauwerke wasserdicht miteinander verbindet.

Auf der Baustelleneinrichtung am Marx-Engels-Forum ist das Ende der Tunnelvortriebsarbeiten durch die Rückbauarbeiten an der Deponiefläche, der Separation und der Mörtelmischanlage erkennbar.

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