Bautagebuch

20. Juni 2013

Erste Tunnelröhre wird getauft

"Charlotte I" heißt der erste der zwei 1,6 Kilometer langen Tunnel, der die neuen U5-Bahnhöfe Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden an das bestehende U-Bahnnetz anschließen wird. Einer alten bergmännischen Tradition folgend taufte die Namenspatronin Charlotte Hopf, Dombaumeisterin des Berliner Doms, heute das unterirdische Bauwerk mit einem kräftigen „Glück auf“ und einer Flasche Sekt, die mit einem schönen Knall und viel Schaum zerschellte.

Die Tunnelpatin gilt als irdische Stellvertreterin der Heiligen Barbara, Schutzpatronin aller Bergleute und Mineure. Charlotte Hopf ist Berlins jüngste Dombaumeisterin und die erste Frau in dieser Funktion. Zudem gehört der Berliner Dom zu den unmittelbaren Anliegern der neuen U5-Strecke.

Zur feierlichen Zeremonie im Startschacht am Marx-Engels-Forum hatte sich viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft eingefunden, um für den Tunnelbau alles Gute und vor allem eine unfallfreie Fahrt durch Berlins Untergrund zu wünschen. Mit einem Druck auf den Buzzer schickten der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit, die frisch gebackene Tunnelpatin, Charlotte Hopf, der Geschäftsführer der Baufirma Bilfinger Construction, Stefan Roth, Martin Herrenknecht, Chef des gleichnamigen Tunnelmaschinenherstellers, U5-Projektleiter Jörg Seegers und natürlich die BVG-Vorstände Tunnelvortriebsmaschine Bärlinde symbolisch auf die Reise.

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