Bautagebuch

11. August 2020

Da blickt man auf Granit: Wand- und Bodenverkleidung im U-Bahnhof Museumsinsel

Anbringung der Wandplatten MUI Juli 2020 © A. Reetz-Graudenz

Der U-Bahnhof Museumsinsel vollführt gerade einen optischen Wandel: durch die Anbringung der Wand- und Bodenverkleidung weicht der graue Betonlook dem edlen Aussehen der Granitplatten, welche bald sämtliche Wände und Böden im Bahnhof schmücken werden.

Der dabei verwendete Granit stammt aus dem Fichtelgebirge, oder um noch genauer zu sein: dem Berg Kösseine nahe der Kleinstadt Wunsiedel in Bayern. Dort wird der Stein im Steinbruch in Form von großen über 20 Tonnen schweren Blöcken abgebaut und von dort in die Verarbeitungswerke der Firma Hofmann Naturstein in Werbach-Gamburg im Taubertal (Baden-Württemberg) gebracht, wo sie zu Wand- und Bodenplatten verarbeitet werden. Dort werden ebenfalls bereits die nötigen Bohrungen vorgenommen und die nötigen Halterungen angebracht. In Handarbeit werden die Platten im Bahnhof dann zum Beispiel an die Unterkonstruktion der Hintergleiswand montiert. Ein schweres Unterfangen: die Platten wiegen teils über 100 Kilo.

Insgesamt werden am Ende rund 21.000 solcher Platen verbaut sein und eine Fläche von 6.600 Quadradmetern an Wänden, Boden und Treppen bedecken. Aktuell ist davon schon fast ein Drittel geschafft. 1.700 Quadratmeter Wandfläche sind bereits montiert, was vor allem die Hintergleiswände umfasst. Außerdem wurden bereits 500 Quadratmeter der Bodenplatten verlegt. Damit ist der für die Streckeninbetriebnahme wichtige Bahnsteigbereich schon fast vollständig mit Platten ausgekleidet.

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