Die neue U5

Der Lückenschluss

Das Projekt „Lückenschluss U5“ verbindet die traditionelle Linie U5 von Hönow bis Alexanderplatz mit der U55 zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor. Es umfasst den Bau von 2,2 Kilometern Tunnelstrecke und drei neuen U-Bahnhöfen: Rotes Rathaus, Museumsinsel sowie Unter den Linden.

© PRG U5
Was bringt die neue U5?

Durch den Lückenschluss der U5 erhalten die großen Wohngebiete im Osten Berlins nach der Fertigstellung eine umsteigefreie Verbindung zur historischen Innenstadt, zum Regierungsviertel und zum Hauptbahnhof. Ebenso erhalten die bisher nur von der U55 erschlossenen Gebiete wie der Hauptbahnhof und das Regierungsviertel eine durchgehende Anbindung an das komplette U-Bahnnetz. Durch die zukünftige Umsteigemöglichkeit zur U6 besteht zudem eine neue Verbindung an die Nord-Süd-Achse.

Sightseeing in Highspeed

Mit dem Lückenschluss der U5 sind zudem zahlreiche Wahrzeichen Berlins, z.B. das Nikolaiviertel oder der Berliner Dom, im Schnelldurchlauf erreichbar: in 10 Minuten gehts vom Fernsehturm zum Reichstag.

Weiterhin wird die neue U5 die erste komplett barrierefreie U-Bahnlinie Berlins sein.

Durchatmen in Mitte

Die Straße Unter den Linden ist heute durch starken Verkehr und Abgase von durchschnittlich 15.000 Fahrzeugen pro Tag belastet. Für die vielbefahrene Mitte Berlins bringt die neue U5 echte Entlastung: Nach dem Lückenschluss der U5 verlagern sich voraussichtlich 20 Prozent des Straßenverkehrs auf die neue U5. Endlich wieder draußen sitzen ohne Feinstaub in der Berliner Weiße!

Die U55

Der Plan, die Berliner U-Bahnlinie 5 über den Alexanderplatz hinaus bis zum Hauptbahnhof (damals Lehrter Bahnhof) zu verlängern, geht bereits auf die 1990er Jahre zurück. Mit dem Hauptstadtfinanzierungsvertrag wurde die Verlängerung der U5 beschlossen und finanzielle Mittel von Bund und Land Berlin wurden für den Bau zugesichert. Als erster Bauabschnitt wurde im Jahr 2009 die Strecke der U55 mit den neuen U-Bahnhöfen Hauptbahnhof, Bundestag und Brandenburger Tor eröffnet.